Der Tag an dem die Seelen - Quantenmusik

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Der Tag an dem die Seelen in den Himmel verschwinden
 

Wenn es Abend wird auf Erden, Lebensabend, und die Lebenssonne langsam am Horizont verschwindet, werden wir vorbereitet, in unsere neue, alte Welt einzuziehen.
 
Was immer getan werden musste auf Erden , wurde getan. Auch wenn das Gefühl von Unvollkommenheit zurückbleibt, von nicht erledigten Dingen, so sind es gerade jene, die von Menschen vollendet werden sollen, die uns nahe stehen. In einer Welt, wie unserer scheint es Rechte und Gerechte zu geben, Richter und Gerichtete, Kläger und Beklagte. In einer Welt, wie unserer scheint es eine Sonne zu geben, die unter geht, wie es Leben zu geben scheint, die verlöschen.
 
Im ewigen Leben aber, also dem Leben in dem auch dieses Dasein integriert ist, gibt es nur Wirklichkeit. Es gibt keinen Tag und keine Nacht, keinen Traum. Nur Wirklichkeit. Und sie ist alles was uns umhüllt und keine Fragen bleiben mehr im Verborgenen.
 

Der Tag an dem die Seelen in den Himmel entschwinden ist der Tag der Wahrheit, des Lichtes, da nichts im Verborgenen bleibt und alles vom Licht durchdrungen wird, ist es auch der „jüngste Tag“.
 
Vieles ist so einfach, wenn man die Sprache spricht, macht es den Glauben überflüssig.
 
Heute ist Neujahr, ein neues Jahr hat begonnen und doch ist es Teil der Zeit, die begonnen hat, und schon wieder endet. Zeit ist unsere Vorstellung vom Entstehen und Vergehen.
 
Wann immer Zeit beginnt, werden neue Ideen geboren überall auf der Welt, in den umgebenden Welten und Hyperwelten, in den Räumen und Hyperräumen, in der ALLZEIT .
 

In allem Glauben steckt Wahrheit, weil Wahrheit Teil der Wirklichkeit ist. Weil Glauben somit auch Teil der Wirklichkeit ist, ist es die Wahrheit. Ob Menschen wegen ihrer Glaubenswirklichkeit sterben müssen, weil sie Menschen wegen ihres Glaubens sterben lassen, ist Teil unserer Wirklichkeit, der wir begegnen müssen. In diesem Sein, was Teil der Dunkelheit ist, begegnen wir Teilen von unserem Selbst, was wir zu Licht transformieren müssen, um Teil der Anderswelt zu sein, die in Harmonie zu leben vermag.
 

Mit jedem Ticken, mit jeder Bewegung des Sekundenzeigers schreitet dein Leben voran. Du wirst älter und älter. Kein Ticken, kein Schlagen der Uhr macht dich jünger. Und während du darüber nachdenkst, diese Zeilen liest ist wieder Zeit voran geschritten. Und so verweisen auch viele Lebensweisheiten wie „so jung wie heute kommen wir nie wieder zusammen“ auf den Umstand des Voranschreitens der Zeit.
 

Mit jeder Beobachtung der Bewegung eines Sekundenzeigers wird mir bewusst, dass der Körper immer mehr altert und der Zerfall nicht aufhört, sondern auch ständig voran schreitet. Dennoch wächst auch mit jedem Schlag, jedem Ticken der Uhr mein Bewusstsein von der Zeit getragen zu werden, getragen in eine neue Dimension, eine, die vielleicht ganz ohne Zeit ist.
 
Einmal, als ein für Deutschland recht ungewöhnliches Beben die Erde erschütterte, und mich aus dem Schlaf riss, hatte ich das Gefühl, die Zeit wäre stehen geblieben. Es war dunkel, mitten in der Nacht, und die Zeit stand still. So hatte ich mir also das Ende der Zeit vorzustellen.
 
Ich vermochte an nichts mehr zu denken, ein Schock, Stillstand der Zeit und Stillstand von allem. Dann plötzlich stürmte mein Leben auf mich ein; wo war ich , wo befand sich meine große Liebe, war ich allein auf der Welt? Das unheimliche Gefühl ganz allein auf diesem Planeten zu sein hielt noch eine unbestimmte Zeit an, ich war wie gelähmt !
 
Schließlich konnte ich meine Gedanken wieder ordnen, ich war daheim, in meinem Bett und fast herausgefallen. Bis heute ist mir dieses Erlebnis in Erinnerung als wäre es gerade geschehen.
 

Was wäre ein Leben ohne Zeit ? Gäbe es nur Stille und Stillstand ?
 
Wären wir von dem Gefühl der Ohnmacht befallen ? Aber was ist die Zeit Wir können sie nicht sehen, hören, schmecken riechen ...bei Fühlen bin ich mir nicht so sicher . Unsere Wahrnehmung der Zeit basiert auf die Wahrnehmung von Bewegung. Wir schauen einer Sanduhr in der Sauna zu, und wissen wie viel Zeit „verronnen“ ist. Wir beobachten einen Zeiger an einer Uhr, und „sehen“, wie Zeit vergeht. „Vergeht“.. warum vergeht ?
 
Wo geht die Zeit hin, und wo kommt sie her ? Wir glauben an eine Linearität, an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wenn ich die Uhr beobachte, sehe ich wie die Sekunden vom Jetzt in das neue Jetzt springen, und der Versuch mental die letzte Sekunde festzuhalten, die Umklammerung der Vergangenheit darstellt. Nicht aber gelingt mit die Vorstellung von der nächsten Sekunde in der Zukunft !
 

Ich kann sie mir nicht vorstellen, weil es sie nicht gibt. Denn wenn ich in der vermeintlichen Zukunft angelangt bin, so ist es kurz Gegenwart und schon wieder Vergangenheit.
 
Und wie labil ist die Zeit. Wenn ich voll großer Erwartung bin, so vergeht die Zeit in schleichender Art. Möchte ich ein Ereignis freudiger Art festhalten, einen Moment des Glücks ausdehnen, so ist es rasend schnell vorbei. Zeit kann man einfach nicht fassen, was nützt uns das Messen der Zeit, wenn subjektiv empfunden Zeit unterschiedlich schnell voran schreitet. Zeit schreitet immer voran, bleibt niemals stehen, nicht wirklich oder ?
 
Warum brauchen wir Zeit ? Für wen ist Zeit wichtig ? Was war, als es noch keine Zeitmesser gab, die ohnehin nicht objektiv für jedes Subjekt, jede Situation, jeden menschlichen Parameter die Zeit in einem objektiven Maßstab herzeigen kann.
 
Ist Zeitmessung für unser tägliches Leben unabdingbar, oder ist es aus materialistischer Sicht nur ein Mittel, um Menschen zu bewegen Materie in Gang zu setzen, damit diese sich verändert oder vermehrt, und dabei einige wenige glücklich macht ?
Hartmut Alt 14547 Beelitz-Heilstätten Ahornweg 7 B
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