Eins - Quantenmusik

Quantenmusik
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Eins
 
 

Du bist das Leben im Leben. Beobachtet von Deinem Ich aus der anderen Welt; und doch hier in der Gegenwart.
 
Du lebst in jeder Deiner Zellen als Teil der Anderswelt, und Teil von Dir aus anderen Welten; ausgestattet mit Deinem Geist Deines Lebensbaumes.
 
Wo immer Du warst , sein wirst und was immer Du denkst, Du bist immer wieder Du. Du bist Teil Deiner Liebe und liebst Dich selbst, wie Du Dein Leben liebst in jedem Teil Deiner selbst, dem Du den Geist gegeben hast.
 
Der Geist ist mit Dir und von jedem Geist, was jemals war ist Geist in jeder Deiner Zellen.
 
Und jede Zelle, die ein Teil von Dir ist, und von Dir geliebt wird, wird ein Geist scheiden in die neue Welt. So wird nichts von Dir verloren gehen; weder in der alten Welt, noch in der neuen Welt. Du wirst Mann und Frau sein und lernen zu lieben als Mann und Frau.
 
Die Geisteskraft der Liebe mehrt die Gefühle, die Frau und Mann empfinden, und eines Tages wird sich der Geist von Mann und Frau verschmelzen zu einer Einheit und Zellen werden entstehen, die eins sind in ihrer Liebe; in der Erkenntnis eines gewesen zu sein, bevor man sie trennte.
 
Du bist am See und er ist zugefroren. Eine letzte zarte Welle auf den Strand zulaufend erstarrte und gefror als letzter Zeuge einer Zeit davor. Verdorrtes Seegras bewegt sich leicht nestelnd im Winde, der auch deine Wangen, Nase, Mund und Augen entlang streift, die aus einem dick in Kleidung gehüllten Körper ungeschützt heraus blicken.
 
Weissgraue Wolken ziehen über dich und dem erstarrten See hinweg.
 
Du blickst über Eisdecke und erkennst, dass das gefrorene Wasser kleine Zweige und Laub gefangen hält, das der Wind als eisiger Hauch über die Fläche des Sees blies und durch die rasch gefallene Temperatur stillstehen ließ. Schwerfällig, durch die viele Kleidung eingeengt gehend, bewegen dich deine Beine über den nun festeren Sand des Strandes an die Grenze des nun erstarrten Nasses, dass bei seiner Berührung mit den dicken Schuhen das dir bekannte Knistern erzeugt und dich warnt, nicht weiter einzudringen, da dir sonst feuchte kalte Füße gewiss sind. Plötzlich hörst du das krächzen von Krähen, die hoch über deinem Kopf als schwarze Schatten in Formation hinweg fliegen. Du blickst Ihnen noch kurz nach und deine Gedanken versuchen ihr Ziel auszumachen, verschwinden im Grau des Himmels, der sich wieder über die Stille der Winterlandschaft ausbreitet. Am Horizont erkennst du etwas erhaben , ja fast im nebulösen liegend dunkle Baumansammlungen als Begrenzung des Sees. Ach wie schön wäre es nun im warmen Zimmer zu sitzen, mit einem Glas Rotwein einen offenen Kamin mit den darin prasselnden Flammen eines Holzfeuers zuzuschauen. Der Beginn einer neuen Gedankenreise auf dessen Weg du dich nun begeben kannst.
 
 

Hartmut Alt
Hallo

Mein Name ist Hartmut Alt.

Ich lade Sie ein über das Leben nachzudenken, es in einer Weise zu sehen, die vielleicht etwas ungewöhnlich anmutet. Meine Texte wollen berühren. Sie wollen anstossen.
Nehmen Sie Anstoss, interagieren Sie mit mir.
Auf meinen Seiten schreibe ich über Dinge, die mich tief bewegt haben, und immer noch bewegen. Sie drangen ein in meine Realität als neuer Weg, als eine Wahrnehmung, die mit keiner vergleichbar ist, die bis vor zirka. 6 Jahren mein Leben bestimmten.
Und doch erinnerte ich mich plötzlich an Gegebenheiten, die in meiner Vergangenheit geschahen, die ich aber nicht weiter beachtete.
Ich entdecke das Leben immer wieder neu, aus sich ständig ändernden und wechselnden Perspektiven:
Viele von Ihnen haben bereits einige meiner Essays gelesen und sich eine Meinung gebildet.
Viele haben eine andere Sicht der Dinge, viele haben Gleiches erlebt.
Sprechen Sie mit mir. Ich freue mich bald von Ihnen zu hören
Ich schreibe, weil ich nicht mehr schreien kann.
Die Welt ist so laut geworden, dass selbst Schreie in ihr nicht mehr wahrgenommen werden. Schreie sind zur Normalität postuliert.
Wie auch das Leid. Ja auch das Leid ist normal, wie jeder Song der aus dem Radio kommt, wenn eine Newcomergruppe singt. Beziehungen, die nicht mehr aufhören weh zu tun; die nie zu Ende gehen, weil es ein Ende von Beziehungen nicht gibt.
Ich schreibe, weil das laute Klagen nicht mehr hilft und ich nicht stumm sein möchte. Nicht Klagen um des Klagens willen, nein um unseres Willen. Eine Welt die nicht mehr hört und nicht mehr liest. Eine Welt, die nicht mehr zur Besinnung kommt, weil das Besinnen in ihr keinen Platz mehr hat. Keine Tiefe, kein in sich hinein gehen, in sich gehen.
Nur Oberflächlichkeit einer vermeintlichen Schönheit willen. Der Schönheit hinterher zu jagen, sie zu suchen obwohl sie direkt vor uns ist. In jedem von uns ist Schönheit, manchmal verborgen, manchmal verschüttet durch die vielen Irrungen, die uns das Leben täglich präsentiert.
Ich schreibe, weil ich schöne Worte mag. Vor allem die Ernsten, die tiefsinnigen und hintergründigen. Ich will wach sein, jeden Tag wach genug, um der ernsten Dinge in dieser Welt zu begegnen, nah zu sein und ihnen zu Leibe zu rücken. Ich will nah daran sein an ihren Leibern, um zu begreifen, zu verstehen und von ihnen zu lernen. Von allen zu lernen, auch von jenen, die keine Worte machen können, aber jedes Wort verstehen. In ihrem Innern, in ihren Augen, in ihren Gesten. Manchmal in ihrer Ohnmacht mit Worten zu beschreiben, was immer sie gerade fühlen. Und...ich möchte in jenen Momenten bei ihnen sein, um ihren ohnmächtigen Ausdruck, der aber behaftet ist mit ihrem ganzen Willen, als Sprachrohr zu dienen.
Hartmut Alt 14547 Beelitz-Heilstätten Ahornweg 7 B
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