Fremdes Leben - Heil und Klangdimension

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Fremdes Leben

Literarische Ergüsse
Fremdes Leben
Schon lange schauen wir in die Sterne, und fragten uns, ob wir allein sind.
Wir zählen bald 6 Milliarden Menschen, und fragen uns, ob wir allein sind.
Wie einsam müssen wir sein, wenn uns diese unglaubliche Zahl an menschlichem Leben nicht genügt.
Wir suchen etwas da draußen, was wir anscheinend in unserem Inneren nicht finden können.

Oder hat man es uns genommen, vielleicht ist es genommen worden von dem da draußen, vielleicht lange bevor wir über uns nachdenken konnten. Oder ist es uns nie gegeben worden?

Was vermissen wir, was uns unaufhaltsam suchen läßt. Wir horchen mit Radioteleskope in ferne Galaxien, wir spähen mit Fernrohre in den Weltraum, wir machen uns auf zu Planeten unseres Sonnensystems, weil wir dort eine Antwort vermuten. Wer sind wir ? Woher kommen wir, und wo ist Gott ?

Wir machen uns auf, und erkunden mit unserer Technologie unser näheres Umfeld, wie wir es, jeder für sich als Kind auch schon getan haben.
Wir entfernen uns, und kehren immer wieder in den Schoß unserer Mutter zurück. Wir genießen nach unserem großem Abenteuer die Liebe, Geborgenheit und Fürsorge.

Unsere Sehnsucht nach dem Fremden treibt uns fort, eine andere Sehnsucht wieder zurück zu Mutter Erde.

Und noch eine tolle Sache aus unseren Kindertagen. War es nicht immer wieder ein großes Erlebnis, wenn Besuch zu uns kam. Unsere Cousinen und Cousins, Onkel und Tanten, Omas und Opas. Stets brachten sie etwas mit, was es bei uns zu Hause nicht gab, und waren es auch nur Geschichten aus anderen Orten, die für uns Kinder so weit entfernt waren.Voller Erwartung standen wir an der heimischen Fensterscheibe und drückten uns die Nasen platt. Bei jedem Auto, was vorüberfuhr hegten wir die Hoffnung, dass der ersehnte Besuch nun endlich in ihm wäre.

Inzwischen sind wir erwachsen, warten wieder auf Besuch.
Doch unsere Räume sind größer geworden, und so warten wir heute auf Besuch von anderen Planeten. Wieder stehen wir hinter Gläsern und warten, und lauschen, hoffen und bangen, spekulieren und phantasieren und offt irren wir uns, weil wir so inständig hoffen, das der Besuch mit dem tollsten Gefährt, was die Galaxis zu bieten hat vor unser Haus fährt, und Kreaturen fremder Art aussteigen, und uns mit ihren Geschichten und Geschenken aus anderen Welten beglücken.
Quantenmusik 2020
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