Meine Meinung zur Organspende - Heil und Klangdimension

Quantenmusik
Quantenmusik
Direkt zum Seiteninhalt

Meine Meinung zur Organspende

Literarische Ergüsse
Wenn der Mensch sich nicht zum Glücksritter aufgeschwungen hätte, der er wahrlich nicht ist, hätten wir dieses Thema nicht zu diskutieren brauchen. Menschliche Ersatzteillager als Resultat von Unglücken, die zum Versagen lebenswichtiger Organe führten, das der Tod eintrat, sind bereits leidvoll genug. Nun wird über Körper verfügt, die aus der Schöpfung hervorgingen, um eine Lebensaufgabe zu erfüllen, die mit dem Untergang des biologischen Lebens vollendet war, und nun ihren Frieden finden sollte, auf einem Friedhof eben. Man kann über Erd-, und Feuerbestattung aus Glaubensgründen auch noch geteilter Meinung sein, doch bitte darüber nicht, das durch eine höhere Entscheidung dieses Leben beendet ist.
                           
Die Organe in einen anderen, einen fremden Körper zu verpflanzen, um vermeintlich Leben zu retten, halte ich im Sinne der Ethik für falsch.
                           
Eine lebensverlängernde Maßnahme durchzuführen, und damit in ein Schicksal einzugreifen, daß von einer höheren Warte aus gesehen sein Ende finden sollte, wenn auch den Prinzipien des Lebenswillens eigenen Interesses, oder der von Angehörigen zuwider laufend, ist ein Eingriff von menschlichen Kreaturen, die versuchen Gott zu spielen.
Ein weiterer Grund ist das in jeder Zelle innewohnende Zellgedächtnis, das sich seines Zellverbandes im Sinne von Bewusstsein immer gegenwärtig ist, und einen Aufenthalt oder Verbleib in einem anderen Körper nicht toleriert. Es entsteht ein Mischgewebe und Mischbewusstsein, dass an Seele und Geist erkrankt.
Den Einwand als Nichtbetroffener diese Dinge zu beurteilen, muß ich gegen mich gelten lassen. Ich möchte kein Organ spenden, und von Niemandem ein Organ erhalten. Diese Entscheidung kann ich für mich treffen. Meine oben gemachten Feststellungen sollen anderen als Denkanstöße für eigenes Handeln dienen.
                           
Da wir in einer materialistischen, kapitalistischen Weltordnung verharren, gibt es auch noch eine wirtschaftliche Komponente, nämlich den Organhandel. Menschliche Perversionen kennen keine Grenzen. Mir ist ein Fall eines verunglückten Autofahrers in Ungarn bekannt, der während seine Freundin Hilfe holte, seiner Organe beraubt wurde. So hat die Frage Organspende immer auch einen anderen, negativen Beigeschmack.
Auch steht immer die Frage im Raum, ob für den Verunglückten alles nach ärztlicher Kunst getan wurde, um sein Leben zu retten, oder um es vorsichtig auszudrücken, ist ärztliche Hilfe unterlassen worden, um das eines Anderen, möglicherweise auch recht zahlungskräftigen Empfängers zu verlängern. Ich wähle hier bewusst die Umschreibung „verlängern“, da wir alle, früher oder später, sterben werden.
Ich weiß, das ich mich mit dieser Meinung nicht sehr beliebt mache, aber ich sehe dies auf Grund meiner esoterischen Kenntnisse aus anderer Sicht. Der Körper ist unser Mobil auf Erden, in dem wir unsere menschlichen Erfahrungen machen sollen. Die mit ihm verbundene Seele ist Nutznießer dieser Erfahrungen und beschließt im Bardo, wenn ihr die Erfahrungen dieses Körpers nicht reichen, neu zu inkarnieren. Wir werden auf jeden Fall ein ewiges Leben haben,; das ist uns gewiss. Daher erachte ich es als unnötig, wie oben beschrieben, das der Mensch sich gemüßigt fühlt in die Schöpfung einzugreifen, schon weil ihm wichtige Informationen fehlen.
                           
                           
Hartmut Alt
Quantenmusik 2020
Zurück zum Seiteninhalt